Volksmärchen

Heinrich Seidel

Dass Heinrich Seidel (1842-1906) mal irgendwas mit Märchen zu tun haben würde, war nicht unbedingt absehbar, obgleich er sieben (magische Zahl) Vornamen hatte. Sein voller Name war Heinrich Friedrich Wilhelm Karl Philipp Georg Eduard Seidel. Und dies war nicht das einzig Kuriose in seinem Leben. Aufgewachsen ist er nämlich in Perlin (Mecklenburg-Vorpommern), den Großteil seines Lebens allerdings verbrachte er in Berlin.

Zunächst studierte er allerdings Maschinenbau in Hannover, später an der Gewerbeakademie in Berlin. Er wurde Ingenieur und arbeitete für die Berlin-Potsdam-Bahn. Er war u.a. für die damals in Europa einmalige Hallenkonstruktion des Anhalter Bahnhofs (mit einer Spannweite von 62,5 Metern) verantwortlich.

Mit 38 Jahren gab er sein „sonderbares Doppelleben“ auf und widmete sich der Schriftstellerei. Er schrieb Erzählungen, Episodenromane und Märchen.

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